Inkraftsetzung Schengen am Flughafen Zürich

Bild EUNach dem offiziellen Beitritt der Schweiz zum Schengener Abkommen am 12. Dezember 2008 werden auf den Flugplanwechsel am 29. März 2009 die Prozesse und Infrastrukturen am Flughafen Zürich den Schengen-Anforderungen angepasst.



Wichtigste Neuerungen ab 29. März: Neue Abläufe

Beim Übertritt auf die Luftseite (Zugang ins Airside Center) werden die Passagiere nur noch einer Bordkartenkontrolle unterzogen. Eine Passkontrolle findet dort nicht mehr statt. Für Passagiere, die innerhalb des Schengen-Raums reisen, gibt es keine Passkontrollen mehr. Für Identifikationszwecke müssen die Passagiere dennoch jederzeit ein gültiges Ausweispapier mit sich führen.

Passkontrollen erfolgen nur noch beim Betreten der der Non-Schengen-Bereiche (Dock E und Busgates B22-29), bzw. bei der Ankunft aus Non-Schengen-Ländern. Die Zollkontrollen bei der Ankunft in Zürich bleiben unabhängig von Schengen weiterhin bestehen. Transferpassagiere, welche von Non-Schengen nach Schengen oder umgekehrt transferieren, müssen neu die Passkontrolle in Zürich passieren.
An den ausländischen Schengen-Flughäfen werden die Flüge von und nach der Schweiz ab Schengen-Gates abgefertigt.

Neue Infrastruktur

Die Busgates B22-29 dienen ab 29. März als Non-Schengen-Busgates. Die neue Transferzone D umfasst u.a. die Star Alliance Lounge, Day Rooms zum Übernachten und eine Service- und Wartezone. Sie komplettiert das Dienstleistungsangebot im Non-Schengen-Bereich.
Ab 29. März sind alle Schalter in der umgebauten Passkontrollhalle in Betrieb.

© Flughafen Zürich AG

geschrieben von: Co-Pilotin | Flugrecht | 0 Kommentare