EU-Flüssigkeitsverbot bleibt bestehen

handgepaeckDas EU-Flüssigkeitsverbot bleibt wegen technischer Probleme länger bestehen als geplant. Die Kontrolltechnik für Flüssigkeitsbehälter mit mehr als 100 Millilitern ist laut Bundesverkehrsministerium noch nicht ausgereift.

Das Flüssigkeitsverbot, das untersagt, Flüssigkeiten, Gels und Sprays in mehr als 100 Milliliter großen Behältern im Handgepäck an Bord eines Flugzeuges mitzunehmen, sollte eigentlich im April 2013 aufgehoben werden. Bis zu diesem Termin ist es jedoch laut Bundesverkehrsministerium unmöglich, entsprechende Kontrollgeräte in der nötigen Menge und Qualität an allen Flughäfen bereitzustellen. Deshalb müssen Flüssigkeiten im Handgepäck auch weiterhin in Mengen von maximal 100 Milliliter (max. 1 Liter) im wiederverschließbaren Klarsichtbeutel an den Sicherheitskontrollen separat vorgelegt werden. Mit dem Flüssikeitsverbot soll das Einschmuggeln von Explosivstoffen in Flugzeuge verhindert werden.

Laut ‘Wirtschaftswoche’ ist die Verlängerung des EU-Flüssigkeitsverbotes ein Erfolg für die deutschen Flughäfen. Diese müssten nach dem Wegfall des Flüssigkeitsverbotes neue Kontrollgeräte anschaffen, die den Praxistest bisher aber nicht bestanden haben. Zudem müssten die die Airports für den Einsatz der großen und schweren Scanner größere Umbauten in den Terminals vornehmen. Die Kosten für Anschaffung, Umbauten und Personal belaufen sich auf einen dreistelligen Millionenbetrag.

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geschrieben von: Co-Pilotin | Die Flugwelt A - Z, Flughafen Infos | 1 Kommentar