Fluege.de News http://news.fluege.de Aktuelle Nachrichten rund ums Thema Fliegen – Airline News, Flugangebote und Flughafen Informationen Fri, 24 Jun 2016 09:51:59 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.4.2 Der Brexit und die Airlines http://news.fluege.de/airline-news/der-brexit-und-die-airlines/79235.html http://news.fluege.de/airline-news/der-brexit-und-die-airlines/79235.html#respond Fri, 24 Jun 2016 09:51:59 +0000 http://news.fluege.de/?p=79235 Foto Der Brexit bedroht den European Open SkyMal ehrlich: Wer hätte gedacht, dass Großbritannien wirklich aus der EU aussteigt? Doch nun ist es passiert – knapp 52 Prozent der Briten haben für den Brexit gestimmt. Welche Auswirkungen hat der EU-Austritt auf die Airlines und den Tourismus?

Niemand hat damit gerechnet, dass die Briten wirklich aus der EU austreten

Das Brexit-Votum hat weltweit für Überraschung und Turbulenzen an den Aktienmärkten gesorgt – es ist der größte Kursrutsch seit 2008. Zudem hat Premier David Cameron seinen Rücktritt angekündigt und das britische Pfund fiel auf den tiefsten Wert seit 1985 – das Pfund kostete zwischenzeitlich weniger als 1,33 Dollar.

Der Brexit und der damit verbundene Absturz des britischen Pfunds hat tiefgreifende Auswirkungen auf den europäischen Tourismus im Allgemeinen und auf die Luftfahrt im Speziellen. Klar, Städte-Trips nach London werden jetzt deutlich günstiger zu haben sein und in London selbst kann man es dann schon mal  krachen lassen und muss nicht jeden Penny zweimal umdrehen. Die Reisebedingungen für die Briten hingegen verschlechtern sich deutlich, für sie werden europäische Reiseziele und Flüge dorthin teurer.

Britische Carrier haben es künftig schwer

Schon lange vor dem Brexit-Votum haben die Billigflieger – allen voran Ryanair – alles Mögliche getan, um einen Brexit zu verhindern. Ryanair beispielsweise verkaufte Flüge zum Referendum zum Schnäppchenpreis von 19,99 Pfund – nur um ein „Remain“ zu sichern. Auch Easyjet-Chefin Carolyn McCall hat im Vorfeld bereits das Szenario des EU-Austritts Großbritanniens durchgespielt und erwogen, eine Tochtergesellschaft in einem EU-Land zu gründen oder den Firmensitz in ein EU-Land zu verlagern, um von Luftfahrtabkommen mit der EU zu profitieren.

Großbritannien hat kein derartiges Abkommen mit der EU, so dass es für britische Carrier hinsichtlich der Verkehrsrechte künftig deutlich komplizierter werden dürfte. Auch eine eventuell drohende baldige Rezession in Großbritannien, würde dazu führen, dass die Briten weniger fliegen und die Passagierzahlen der Airlines spürbar einbrechen.

Verdrängungswettbewerb steigt

Der britische Markt wird von British Airways, Easyjet und Ryanair dominiert und der Brexit hat vor allem unmittelbare Auswirkungen auf diese drei Airlines. Und doch gibt es Unterschied: British Airways und Easyjet sind britisch registriert, Ryanair ist in Irland und damit in der EU registriert. Das verschafft Ryanair zumindest etwas mehr Flexibilität. Wegen möglicher Zugangsbeschränkungen in Großbritannien bzw. einem Sinken der Nachfrage nach Flügen könnte Ryanair aber auch massiv vom Brexit betroffen sein. Folglich müsste die aktuell hervorragend situierte Ryanair Kapazitäten verschieben und einem noch härteren Verdrängungswettbewerb im Rest der EU wären Tür und Tor geöffnet. British Airways hat benfalls gute Karten, relativ unbeschadet aus dem Brexit hervorzugehen: Die IAG-Airline hat mit ihren EU-Partnerairlines Iberia, Aer Lingus und Vueling starke Partner an ihrer Seite.

Europa-Drehkreuz Heathrow außerhalb der EU?

Der Brexit wirkt auch außereuropäisch und das geplante gemeinsame Auftreten der EU in Bezug auf gemeinschaftliche Luftverkehrsabkommen bekommt wegen des Brexit einen herben Dämpfer. Auch das größte europäische Luftfahrt-Drehkreuz am Flughafen London-Heathrow ist dann plötzlich außerhalb der EU gelegen. Kräftigen Aufwind gibt es ohne ein starkes Europa vermutlich für die Airlines in China und den VAE. Und mit etwas Glück vielleicht sogar für ein anderes großes europäisches Drehkreuz: Nach dem Brexit ziehen eventuell einige Banken von London nach Frankfurt und verleihen dem Hub in der Hessen-Metropole eine noch größere Bedeutung.

Der Open Sky könnte sich in Luft auflösen

Der Brexit passiert nicht über Nacht, sondern läuft als Prozess ab. In den kommenden Monaten müssen die Briten beispielsweise neue bilaterale Luftverkehrsabkommen mit einer großen Anzahl Staaten verhandeln. Das wird nicht einfach werden, weil die EU wird es nicht gern sehen wird, wenn britisch registrierte Flugzeuge – als wäre nicht geschehen – weiterhin frank und frei innerhalb der EU hin- und herfliegen dürfen.

Doch allen Bedenken und Befürchtungen zum Trotz ist es ja nicht völlig auszuschließen, dass der Brexit problemlos über die europäische „Luftfahrt-Bühne“ geht und sogar Austrittspläne in anderen EU-Ländern beflügelt. Was dann passiert, möchten sich weder Airlines noch Airports vorstellen: Der EU-Open-Sky wäre dann ziemlich schnell Geschichte.

Video: Ryanair-Chef Michael O’Leary wollte den Brexit nicht

Quelle: YouTube /liarpoliticians

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VLM-Pleite sorgt für Turbulenzen in Friedrichshafen http://news.fluege.de/airline-news/vlm-pleite-sorgt-fuer-turbulenzen-in-friedrichshafen/79227.html http://news.fluege.de/airline-news/vlm-pleite-sorgt-fuer-turbulenzen-in-friedrichshafen/79227.html#respond Fri, 24 Jun 2016 08:09:36 +0000 http://news.fluege.de/?p=79227 Foto: VLM ist pleite, die Maschinen am Bodensee Airport Friedrichshafen bleiben am BodenMit VLM Airlines muss eine weitere Regionalairline ihren Flugbetrieb einstellen und in die Insolvenz gehen. Die belgische Regionalfluggesellschaft hat mit ihrer Pleite dem Bodensee-Airport Friedrichshafen einen weiteren Tiefschlag versetzt.

Airlinepleite: VLM Airlines ist insolvent

Einen trifft die Insolvenz von VLM Airlines besonders hart – den Bodensee-Airport Friedrichshafen. Die belgische Regionalfluggesellschaft war ein wichtiger Anbieter an dem baden-württembergischen Flughafen. Mit dem Aus der VLM verliert der deutsche Südwesten seine Inlandsverbindungen nach Hamburg, Berlin und Düsseldorf, die VLM erst im vergangenen Herbst von der ebenfalls insolventen Intersky übernommen hatte.

Seit 2012 waren auch zahlreiche  andere Regionalfluggesellschaften vom „Airline-Sterben“ betroffen: Cirrus, OLT und Augsburg Airways.

Schnelle Lösungen müssen her

VLM Airlines – eine der wichtigsten Airlines am Bodensee Airport – hat am 22. Juni 2016 beim Handelsgericht Antwerpen Insolvenz beantragt und den Flugbetrieb eingestellt.  Jetzt müssen an dem süddeutschen Regionalairport Lösungen gefunden werden – vor allem müssen alternative Flugangebote her. Die Lücke solle umgehend geschlossen werden, hieß es seitens des Airports in Baden-Württemberg.

VLM-Chef Hamish Davidson: Sanierungsbemühungen kamen zu spät

Die belgische Regionalairline VLM Airlines hatte im Vorfeld der Insolvenz versucht, zu retten, was zu retten ist. Mit der russischen Neuentwicklung Suchoi Superjet, für die VLM zu den Erstbestellern gehörte, wollte VLM ihre Flotte modernisieren und die alten Fokker-Maschinen ersetzen. Zu Jahresbeginn wurde der Auftrag jedoch storniert – die offizielle Begründung waren Zulassungsprobleme und Spannungen in den Beziehungen zu Russland. Nach diesem vergeblichen Aufbäumen beantragte VLM im Mai Gläubigerschutz nach belgischem Recht. VLM hätte demnach für ein halbes Jahr nicht gepfändet werden dürfen, weil die Ailrine ein Sanierungskonzept vorgelegt hatte, das die Richter überzeugt hatte. Zudem verlor VLM eine wichtigen Charter-Kunden und viele Piloten verließen wegen der finanziellen Unsicherheit nach der Sperrung von Firmenkonten das Unternehmen.

VLM-Pleite trifft den Bodensee-Airport hart

Die belgische VLM befand sich von 2013 bis 2014 in deutschem Besitz: Hans-Rudolf Wöhrl, der auch an der mittlerweile insolventen Intersky beteiligt war, hatte VLM übernommen. Ursprünglich sollten Intersky und VLM fusionieren, dieser Plan wurde jedoch nie umgesetzt.

Die VLM-Pleite stürzt den sowieso schon defizitären Bodensee-Airport Friedrichshafen in große Schwierigkeiten: Seit Jahresbeginn bedient VLM ab Südwestdeutschland wichtige innerdeutsche Strecken, nahezu jeder fünfte Passagier in Friedrichshafen war mit VLM unterwegs.

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Wanted: Die erste deutsche Frau im Weltall http://news.fluege.de/a-bis-z/wanted-die-erste-deutsche-frau-im-weltall/79221.html http://news.fluege.de/a-bis-z/wanted-die-erste-deutsche-frau-im-weltall/79221.html#respond Fri, 24 Jun 2016 05:06:47 +0000 http://news.fluege.de/?p=79221 Foto: Wer wird die erste deutsche Frau im Weltall?Vor ziemlich genau 53 Jahren flog die Russin Valentina Tereschkowa als erste Frau ins All. Nun ist es an der Zeit, dass sich auch eine Deutsche in den Reigen der bisher etwa 60 Astronautinnen einreiht. Was wird von ihr erwartet?

Die Raumfahrt ist eine Männerdomäne

Mehr als 550 Astronauten, Kosmonauten und Taikonauten waren bereits im Weltall unterwegs, doch nur knapp 60 davon waren Frauen. Von diesen Raumfahrerinnen wiederum kamen bisher nur vier aus Europa – aus England, Frankreich und Italien. Deutschland kann sich bisher noch nicht mit einer Astronautin „schmücken“. Es gab zwar Ende der 80er Jahre zwei deutsche Astronautenanwärterinnen, die letztendlich aber doch nicht für einen Flug ins All ausgewählt wurden. Das soll sich jetzt ändern: Das Unternehmen HE Space sucht die erste deutsche Astronautin, die für zehn Tage auf der Internationalen Raumstation ISS fliegen soll. Unterstützt wird das Projekt von Experten des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Migräne? Das geht gar nicht

Von insgesamt 400 Bewerberinnen sind zum jetzigen Zeitpunkt noch etwa 90 übrig, die voraussichtlich im Herbst 2016 die ersten weitergehenden Tests absolvieren. Die potenziellen Astronautinnen werden dann einen Tag lang auf ihre Fähigkeiten in puncto Konzentration, Merkfähigkeit und räumliche Vorstellungskraft überprüft. Die 30 besten werden in einer zweiten Runde im Interview und in Team-Aufgaben auf ihre Persönlichkeit, ihre Belastbarkeit und ihre Motivation hin untersucht. Die wiederum zehn geeignetsten Kandidatinnen unter ihnen werden dann im wahrsten Sinne des Wortes auf Herz und Nieren geprüft. Das ist nötig, um die Gesundheit der Astronautin  nicht zu gefährden und die Mission an sich nicht krankheitsbedingt in Frage zu stellen.

Nicht geeignet für den Aufenthalt in der Schwerelosigkeit sind beispielsweise Bewerberinnen mit einem zu hohen Augeninnendruck, einem schwachen Immunsystem oder einer zu geringen Knochendichte. Bei anderen Erkrankungen, wie starke Migräne oder Bewegungseinschränkungen, sagt schon der gesunde Menschenverstand, dass diese die anstrengende Mission von vornherein ausschließen. Im Verlauf der Untersuchungen wird auchgecheckt, ob Herz, Lunge und Nieren sowie die Reflexe und der Gleichgewichtssinn ordnungsgemäß funktionieren.

Alle im Verlauf der Untersuchungen gewonnenen Erkenntnisse bilden die Basis für die Entscheidung von externen Gutachtern aus der Raumfahrt, die voraussichtlich im Frühjahr 2017 darüber befinden werden, welche der vom DLR empfohlenen Bewerberinnen die erste deutsche Astronautin werden wird.

Frauen, die nach den Sternen greifen

Frauen, die „Allgeschichte“ geschrieben haben, gibt es schon. Die bekannteste von ihnen ist zweifelsohne die Russin Valentina Tereschkowa. Sie flog am 16. Juni 1963 als erste Frau ins All und kehrte zwei Tage, 22 Stunden und 50 Minuten später wohlbehalten wieder auf die Erde zurück. Den nächsten großen Schritt machte ihre Landfrau Swetlana Sawizkaja: Sie war zwar „nur“ die zweite Frau im All, aber die erste Frau, die 1984 einen Weltraumausstieg wagte. Bekannt geworden sind auch die erste amerikanische Astronautin Sally Ride, die erste Weltraumtouristin Anousheh Ansari und vor allem die Italienerin Samantha Cristoforetti, die im vergangenen Jahr mit ihrem 199-tägigen Aufenthalt auf der Internationalen Raumstation ISS den Rekord weiblichen Astronautinnen markierte.

Bislang haben es elf Deutsche ins All geschafft – alles Männer. Zuletzt hat Alexander Gerst die Welt mit spektakulären Aufnahmen von der Erde begeistert. Als erster Deutscher startete Sigmund Jähn am 26. August 1978 ins All. Der Jagdflieger und Generalmajor der Nationalen Volksarmee der DDR verbrachte acht Tage an Bord der sowjetischen Raumstation Salut 6. Doch wer wird die erste deutsche Frau im All sein?

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Warum es am Flughafen Hamburg am Gepäckband so lange dauert http://news.fluege.de/flughafen-infos/warum-es-am-flughafen-hamburg-am-gepaeckband-so-lange-dauert/79214.html http://news.fluege.de/flughafen-infos/warum-es-am-flughafen-hamburg-am-gepaeckband-so-lange-dauert/79214.html#respond Thu, 23 Jun 2016 09:30:15 +0000 http://news.fluege.de/?p=79214 Foto Am Hamburg Airport dauert es länger, bis das Gepäck auf dem Band erscheintAm Flughafen Hamburg müssen Passagiere viel Geduld mitbringen: Am Gepäckband könnte es künftig länger dauern. Schuld daran ist nicht nur das steigende Passagieraufkommen am Airport der Hansestadt.

Lose Koffer sind Schuld

Am Airport in Hamburg müssen sich Passagiere auf längere Wartezeiten an der Gepäckausgabe einstellen. Durchschnittlich eine halbe Stunde soll es laut Flughafenangaben nun im Regelfall dauern, bis der Koffer auf dem Gepäckband „auftaucht“. Gegenüber dem Hamburger Abendblatt sagte die Sprecherin des Airports, Janet Niemeyer: „Das Gepäck schon nach 15 Minuten auf dem Band zu finden, können wir nicht mehr darstellen. Wir werden uns eher bei in der Branche üblichen Wartezeiten bewegen.“ Diese bewegen sich zwischen 20 und 45 Minuten. Im ersten Quartal 2016 lagen dem Bericht zufolge die Entladezeiten am Hamburg Airport bei durchschnittlich 19 Minuten je Koffer.

Laut dem Zeitungsbericht reagiert der Flughafen mit dieser Meldung auf das steigende Flugaufkommen, den Umbau des Vorfeldes 1 und die oft übliche Praxis, Koffer lose statt in Containern in den Flugzeugen zu verstauen. Das spart Zeit und damit Kosten. Innerhalb der zurückliegenden fünf Jahre sei der Anteil loser Gepäckstücke um 60 Prozent gestiegen, berichtet Christian Noack, Direktor für Dienstleistungen am Boden. Im Vergleich zu Containern koste das beim Entladen fünf Minuten mehr pro Maschine.

Flexible Einsatztruppe soll helfen

Um die Situation am Gepäckband zu entschärfen, hat der Hamburg Airport die Zahl der Sitzplätze an der Gepäckausgabe auf 300 erhöht. Zudem soll ein mobiles Service-Team dafür sorgen, das in Stoßzeiten Informationen an die Passagiere weitergegeben werden und verärgerte Fluggäste besänftigt werden. Zudem ist geplant, dass eine flexible Einsatztruppe bei der Abfertigung verspäteter Flieger hilft. Diese sollen jedoch die Ausnahme bleiben, glaubt man der Pünktlichkeitsoffensive, die der Hamburg Airport mit fünf großen Airlines gestartet hat. Damit soll der Fluglärm über Hamburg reduziert werden.

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Flughafen Tempelhof: Von der Notunterkunft zum Creative District http://news.fluege.de/flughafen-infos/flughafen-tempelhof-von-der-notunterkunft-zum-creative-district/79209.html http://news.fluege.de/flughafen-infos/flughafen-tempelhof-von-der-notunterkunft-zum-creative-district/79209.html#respond Thu, 23 Jun 2016 07:36:29 +0000 http://news.fluege.de/?p=79209 Foto Am Flughafen Tempelhof entsteht ein neues Quartier für Kunst und KulturDas einzigartige riesige Berliner Flughafengebäude Tempelhof war lange Zeit Gegenstand vieler Diskussionen. Jetzt hat der Senat erste Pläne beschlossen, die über die Nutzung als Notunterkunft für Flüchtlinge hinausgeht.

Notunterkunft für Flüchtlinge adé

Der Berliner Senat hat den Bericht an das Abgeordnetenhaus über die Planung und Entwicklung des ehemaligen Flughafens Tempelhof beschlossen. Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Andreas Geisel (SPD) hat große Pläne mit dem gigantischen Gebäude auf dem stillgelegten Flughafen Tempelhof – es soll zu einem neuen Quartier für Kunst und Kultur entwickelt werden. Nachdem das Flugfeld bereits 2010 der Öffentlichkeit übergeben wurde, soll hier nun auch die Kreativwirtschaft unter der Marke „Berlin Creative District“ eine neue Heimat finden. Geisel erklärte: „Wir werden den Ort mit seiner Geschichte angemessen würdigen, das Gebäude weiter für die Öffentlichkeit zugänglich machen und die Flächen kreativ, kulturell und wirtschaftlich nutzen.“

Nach den Plänen des rot-schwarzen Senats müsse es eine Entwicklungsperspektive für das riesige Flughafengebäude geben, das zwischen 1936 und 1941 von den Nazis gebaut, jedoch im Zweiten Weltkrieg nicht fertiggestellt wurde. Zwischen 1923 bis 2008 starteten und landeten hier Flugzeuge und seit 2015 sind in vier der sieben Flugzeug-Hangars Flüchtlinge untergebracht. Zwischenzeitlich gab es Bestrebungen, zumindest den Randbereich des Areals für den Bau von Wohnungen zu nutzen. Dieses Ansinnen wurde jedoch per Volksentscheid verhindert.

28 Millionen Euro stehen bereit

Der bereits 2015 eingeleitete Prozess zur Profil- und Markenbildung soll in diesem Jahr mit der Planung eines Nutzungskonzepts für das Gesamtgebäude fortgesetzt werden. Dessen Ziel soll es sein, einerseits ein neues Stadtquartiers der Kunst und Kultur zu etablieren und andererseits die konzeptionelle und bauliche Öffnung des Gebäudes umzusetzen.

Das Kultur-Konzept wird maßgeblich von einer Art Galerie auf dem 1,2 Kilometer langen Flughafendach geprägt. Von dort aus soll der Besucher einen spektakulären Blick auf das ehemalige Flugfeld und die Stadt haben. Laut Geisel soll Ende 2017 mit der Umsetzung des Projektes begonnen werden. Das Vorhaben „Öffnung des Flughafens Tempelhof-Tower THF“ sei im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms (ZIP) des Bundes „Nationale Projekte des Städtebaus“ ausgewählt worden. Bestandteil des Projektes ist es auch, den westlichen Kopfbau des Flughafens am Tempelhofer Damm bis 2018 barrierefrei zugänglich zu machen. Für beide Vorhaben wurden 28 Millionen Euro bereitgestellt.

Alliiertenmuseum zieht nach Tempelhof

Das Alliiertenmuseum soll den Plänen zufolge von Zehlendorf nach Tempelhof umziehen. Auf diese Weise soll ein kultureller und touristischer Schwerpunkt im Bereich von Hangar 7 und Kopfbau West entstehen. Am Platz der Luftbrücke sind im Erdgeschoss ein Besucherzentrum und gastronomische Angebote geplant. Dort soll der zentrale Anlaufpunkt für Touristen untergebracht werden, wo Interessierte mit Erstinformation über das Flughafengebäude und das Tempelhofer Feld versorgt werden.

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Air France Piloten: Und sie fliegen doch http://news.fluege.de/airline-news/air-france-piloten-streiken-nicht/79197.html http://news.fluege.de/airline-news/air-france-piloten-streiken-nicht/79197.html#respond Thu, 23 Jun 2016 05:46:44 +0000 http://news.fluege.de/?p=79197 Foto Der Pilotenstreik bei Air France ist abgesagt, alle Maschinen heben planmäßig abDie Piloten der Air France haben ihren Streik abgesagt. Der viertägige Arbeitskampf sollte vom 24. bis zum 27. Juni dauern und wäre genau in die Zeit der Austragung der Achtelfinals der Fußball EM 2016 gefallen.

Pilotenstreik bei Air France vorerst vom Tisch

Die Piloten der Air France haben ihren für dieses Wochenende angekündigten viertägigen Streik abgesagt. Die Gewerkschaften reagierten mit der Streikabsage auf die Ankündigung des künftigen Konzernchefs Jean Marc Janaillac – er tritt sein Amt am 4. Juli 2016 an – die strittige Absenkung der Zulagen für die Piloten vorerst auf Eis zu legen. Dafür forderte die Unternehmensführung der Air France im Gegenzug einen viermonatigen Verzicht auf Arbeitskampfmaßnahmen. Den Piloten der Air France hätten bei der Umsetzung der Pläne der Airline Gehaltskürzungen sowie unter Umständen der Verlust zahlreicher Arbeitsplätze gedroht.

Pilotengewerkschaft SNPL bestätigt die Streikabsage

„An diesem Wochenende wird es keinen Streik geben“, sagte Véronique Damon von der Pilotengewerkschaft SNPL, die etwa zwei Drittel der Air-France-Piloten vertritt. Die Gewerkschaft Spaf hat sich dieser Entscheidung angeschlossen. Der Streik wäre dann bereits der zweite Ausstand während der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich gewesen- bereits zu Beginn des europäischen Fußballgroßereignisses hatten die Air-France-Piloten gestreikt und für massive Beeinträchtigungen im Flugverkehr gesorgt.

Jean Marc Janaillac hatte sich in dieser Woche mit den Gewerkschaftsvertretern getroffen, um den viertägigen Streik noch abzuwenden. Im Anschluss an die Gespräche teilten die Gewerkschaften mit, „seine ausgestreckte Hand“ ergreifen zu wollen und den Piloten-Streik abzusagen.

Streiks in ganz Frankreich

Die Piloten der Air France fordern in erster Linie Beschäftigungszusagen und protestieren gegen eine Senkung ihrer Zulagen, nachdem am 1. Juni eine Reihe von Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der französischen Airline in Kraft getreten waren. So wurden die Nachtzuschläge für Piloten von bislang 50 Prozent auf 40 Prozent gesenkt. Die Gewerkschaften befürchten zudem, dass Air France mit dem Ausbau von Billigtöchtern wie Hop! und Transavia Pilotenstellen bei Air France selbst abbauen könnte.

Seit Wochen streiken in Frankreich auch viele andere Berufsgruppen. Die Streiks, Demonstrationen und Blockaden richten sich gegen eine Arbeitsmarktreform, mit der Staatschef François Hollande im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit die 35-Stunden-Woche und den Kündigungsschutz lockern will. Die Gewerkschaft CGT hat für heute zu einer Kundgebung aufgerufen.

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Was steckt hinter den Zahlen auf Start- und Landebahnen? http://news.fluege.de/a-bis-z/was-steckt-hinter-den-zahlen-auf-start-und-landebahnen/79170.html http://news.fluege.de/a-bis-z/was-steckt-hinter-den-zahlen-auf-start-und-landebahnen/79170.html#respond Wed, 22 Jun 2016 09:23:58 +0000 http://news.fluege.de/?p=79170 Foto Die Ausrichtung der Start- und Landebahnen ist anhand von Zahlen und Buchstaben zu erkennenBeim Blick aus dem Flugzeugfenster oder beim Anflug sieht man sie – die großen weißen Ziffern und Buchstaben auf den Start- und Landebahnen. Doch welche Funktion haben sie und was steckt dahinter?

Was ist mit 01 bis 36 gemeint?

Wer viel fliegt, hat sicher schon den einen oder anderen Blick auf die weißen Zahlen und Buchstaben am Anfang der Start- und Landebahnen erhascht und gerätselt, was es damit auf sich haben könnte. Ist es vielleicht die Nummer der jeweiligen Bahn? Sicher nicht, denn die Zahlen reichen von 01 bis 36 und selbst die größten Airports der Welt haben bestenfalls acht Start- und Landebahnen. Die Zahlen zeigen auch keine Abstände bzw. Entfernungen an, wie man es auf Bundesstraßen oder Autobahnen kennt. Doch was verbirgt sich dann hinter Markierungen wie 27L oder 07R?

Des Rätsels Lösung ist eigentlich ganz einfach

Die Zahlen am Anfang von Start- und Landebahnen zeigen – immer gerundet auf die nächsten zehn Grad – die Richtung der Bahn an. Das System geht dabei ähnlich wie bei einem Kompass immer von der Himmelsrichtung Norden aus. Wenn man auf der Bahn zum Start bereit steht und dann auf den Kompass schaut, hat man demzufolge die Bahnbezeichnung. So steht 27 beispielsweise für 270 Grad, also für Westen. Genau gegenüber wäre dann die Kennzeichnung 09 zu lesen – also 90 Grad, Osten. Steht man in missweisende Kompassrichtung 250 ist die Bahn etwa westwärts ausgerichtet und trägt die Nummer 25. Der Einfachheit halber werden die Werte noch gerundet: 074 ist also Bahn 07, 075 ist Bahn 08.

Bei größeren Airports kommen noch Buchstaben hinzu

Flughäfen, die über bis zu drei parallele Bahnen verfügen, wird an die Ziffern noch L, C oder R angehängt. Die Buchstaben stehen für Left, Center bzw. Right (links, mittig, rechts). Sind mehrere parallele Bahnen vorhanden, wird dann noch zusätzlich ab- bzw. aufgerundet. Beispiel: Bei Ausrichtung 074 heißen die linken zwei Bahnen 07L und 07R und die rechten beiden Bahnen 08L und 08R. Daraus ergeben sich folglich immer Benennungspaare von Bahnen, die man durch die Addition bzw. Subtraktion von 18 (180 Grad) erhält. Am größten deutschen Airport in Frankfurt beispielsweise hat die Nordbahn die Ausrichtung 069 Grad, sie heißt also 07L/25R, die Südbahn ist entsprechend mit 07R/25L beschriftet.

Es kann übrigens auch vorkommen, dass Bahnen umbenannt werden müssen, weil sich der magnetische Nordpol verschiebt und in der Luftfahrt die Kurse üblicherweise missweisend angegeben werden.

Beschriftung der Bahnen ist weltweit gleich

Weil die Systeme weltweit dem gleichen Schema folgen, kann sie jeder Pilot zu deuten und Missverständnisse weitgehend ausgeschlossen sind. Die großen, weißen Zahlen auf den Bahnen haben noch einen weiteren Sinn: Sie zeigen an, dass es sich um eine Start- bzw. Landebahn handelt und nicht um einen Rollweg, den die Maschinen am Boden nutzen. Rollwege sind deshalb nur mit Buchstaben gekennzeichnet, die Ziffern fehlen hier völlig.

Übrigens verfügt der im März dieses Jahres eröffnete vierte Moskauer Flughafen in Ramenskoje über die längste Landebahn Europas.

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Air Berlin: Nur noch drei Tarife http://news.fluege.de/airline-news/air-berlin-nur-noch-drei-tarife/79161.html http://news.fluege.de/airline-news/air-berlin-nur-noch-drei-tarife/79161.html#respond Wed, 22 Jun 2016 07:19:03 +0000 http://news.fluege.de/?p=79161 air berlinAir Berlin ändert nach gut einem Jahr ab 12. Juli 2016 erneut das Tarifsystem: Auf Kurz- und Mittelstrecken gibt es dann nur noch drei Preisstufen in der Economy Class. Auch für Topbonus-Vielflieger ändert sich einiges.

Drei statt vier Tarife bei Air Berlin

Air Berlin führt am 12. Juli 2016 neue Tarife ein. Auf der Kurz- und Mittelstrecke stehen dann bei Deutschlands zweitgrößter Airline die Tarife Economy Light, Economy Classic und Economy Flex zur Verfügung, der Tarif FlyDeal wird ersatzlos gestrichen. Die Bezeichnung der Tarife wird von der Lufthansa übernommen, auch beim Kranich gibt es die Tarife Light, Classic und Flex. Der Light-Tarif entspricht dem bisherigen Justfly und umfasst kein Aufgabegepäck. Im Economy-Light-Tarif sind Umbuchungen und Stornierungen nicht möglich, im Economy-Classic-Tarif sind Umbuchungen kostenpflichtig möglich. Die Tarife Classic und Flex bleiben vom Leistungsumfang her unverändert bestehen. Eine Ausnahme bildet der Economy Flex Tarif auf der Langstrecke von Air Berlin – hier werden die Gepäckgrenzen gesenkt: Künftig sind nur noch zwei Koffer à 23 Kilogramm erlaubt, bisher waren es zweimal 32 Kiloramm. Zudem darf statt der bisher erlaubten zwei Handgepäckstücke nur noch eins mit an Bord genommen werden.

Künftig Entfernungsmeilen auf Fernflügen

Auf der Kurz- und Mittelstrecken sammeln Vielflieger weiterhin feste Meilen auf der Basis des gebuchten Tarifs. Auf Langstreckenflügen werden die Entfernungsmeilen bei Buchungen ab 12. Juli 2016 nach zurückgelegter Strecke berechnet. Für alle Flugbuchungen bis zu diesem Termin bleibt die Meilenvergabe unverändert wie bisher.

Dauerhaft steigen die Meilenwerte für Prämien- und Statusmeilen für Inhaber mit Silver Status (von 20 auf 25 Prozent), mit Gold Status (von 40 auf 50 Prozent) und mit Platinum Status (von 40 auf 75 Prozent).

Für Topbonus-Teilnehmer hat Air Berlin eine Sonderaktion vorbereitet: Bei Buchungen vom 12. Juli 2016 an für Flüge bis zum 31. Dezember 2016 im Economy-Classic-Tarif innerhalb Deutschlands und Europas sammeln Topbonus-Teilnehmer 25 Prozent mehr Prämien und Statusmeilen.

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Wer ist Schuld am BER-Debakel? http://news.fluege.de/flughafen-infos/wer-ist-schuld-am-ber-debakel/79151.html http://news.fluege.de/flughafen-infos/wer-ist-schuld-am-ber-debakel/79151.html#respond Wed, 22 Jun 2016 05:26:24 +0000 http://news.fluege.de/?p=79151 iStock_000013515329Small_mit QuellenangabeDer Abschlussbericht des BER-Untersuchungsausschusses, der zu Wochenbeginn vorgestellt wurde, fällt ein für alle Beteiligten vernichtendes Urteil. Doch wer hat das desaströse Fazit zu verantworten?

„Verantwortungsvakuum“ und „kollektiver Wirklichkeitsverlust“

Bei der offiziellen Vorstellung des 1.269 Seiten starken Abschlussberichts des BER-Untersuchungsausschusses wurde deutlich, dass auch Berlins langjährigen Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit eine Mitschuld am BER-Debakel trifft. Zumindest sehen das seine Berliner Genossen von der SPD so. Demnach trage Wowereit als ehemaliger Flughafen-Aufsichtsratschef – wie alle Mitglieder des Gremiums auch – „eine herausgehobene Verantwortung“, sagte der SPD-Obmann im Untersuchungsausschuss, Ole Kreins, bei der offiziellen Vorstellung des Abschlussberichts. Keiner der Kontrolleure könnte sich damit rechtfertigen, von der Geschäftsführung unzureichend informiert worden zu sein. „Sie müssen sich die Informationen besorgen“, so Kreins weiter.

Der Ausschussvorsitzende, Martin Delius von der Piratenfraktion, erklärte, der Bericht enthalte an vielen Stellen Belege dafür, dass der Aufsichtsrat von der Geschäftsführung nicht in ausreichendem Maße informiert worden sei. Dafür seien die früheren Geschäftsführer Rainer Schwarz und Manfred Körtgen in der Verantwortung.

In dem Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses, der vorab bereits im Internet veröffentlicht worden war, ist von „kollektivem Wirklichkeitsverlust“, „Verantwortungsvakuum“ und „mangelnder Kontrolle“ die Rede. Schuldige werden jedoch nicht konkret benannt. Zudem lässt der Bericht offen, wann Wowereit davon erfahren hat, wie stark der Eröffnungstermin Mitte 2012 gefährdet war. Dieser (damals bereits einmal verschobene) Eröffnungstermin für den BER war knapp vier Wochen vorher abgesagt worden, weil der Bau nicht rechtzeitig fertig war und viele Baumängel aufwies. Fest steht jedoch, dass einer der ehemaligen BER-Chefs in dieser Frage offenbar gelogen hat – der ehemalige Aufsichtsratschef Klaus Wowereit und Ex-Flughafenchef Rainer Schwarz haben widersprüchliche Auffassungen darüber, ob Wowereit gewarnt wurde, dass der BER 2012 nicht eröffnen kann.

Neuer Eröffnungstermin wird im Oktober bekannt gegeben

Wann der neue Flughafen Berlin Brandenburg ans Netz gehen wird, steht nach wie vor nicht fest. Flughafenchef Karsten Mühlenfeld will sich laut eigener Aussage erst Ende Oktober festlegen, ob der Eröffnungstermin für den BER Ende 2017 noch zu halten sei. Noch bestehe die Chance, es hinzubekommen. Mühlenfeld wagte auf einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer zudem die Prognose, dass sich der Flughafen ab 2020 oder 2021 selbst finanzieren und seine Kredite zurückzahlen könne. Für ihn sei deshalb die Aussage ‘Der Steuerzahler zahlt den Flughafen’  nicht korrekt. Die Kosten für den Flughafen sind seit Baubeginn von zwei Milliarden Euro auf 5,4 Milliarden Euro gestiegen.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller indes hatte vor etwa einem Monat nicht mehr ausgeschlossen, dass es mit der Eröffnung erst 2018 klappen könnte. Der BER sollte planmäßig bereits im Herbst 2011 in Betrieb gehen. Seit dem Baubeginn ließen jedoch Planungsfehler, Baumängel und Technikprobleme mittlerweile vier Eröffnungstermine scheitern. Ein fünfter könnte bald folgen. Ein fünfter könnte bald folgen, aber bitteschön erst nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl. In Berlin wird im September ein neues Landesparlament gewählt.

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Darf‘s ein bisschen mehr Gepäck sein? http://news.fluege.de/airline-news/darfs-ein-bisschen-mehr-gepaeck-sein/79140.html http://news.fluege.de/airline-news/darfs-ein-bisschen-mehr-gepaeck-sein/79140.html#respond Tue, 21 Jun 2016 08:10:15 +0000 http://news.fluege.de/?p=79140 FotoVorsicht Buch! heißt die Sommer-Kampagne des Ferienflieger Condor und der deutschen Buchbranche. Condor spendiert ihren Passagieren zwei Monate lang ein Kilo Extra-Freigepäck – unter einer Bedingung.

„BUCH AN BORD“ signalisiert: Leser unterwegs

Beim Urlaubsgepäck ist man bzw. frau ziemlich schnell am Limit. Und damit Condor-Passagiere in diesem Sommer nicht am Urlaubs-Lesestoff sparen müssen, hat der Ferienflieger zusammen mit der deutschen Buchbranche die Kampagne Vorsicht Buch! gestartet. Condor setzt für zwei Monate ihre Gepäckregelungen außer Kraft und spendiert vom 1. Juli bis 31. August 2016 ein Kilo Freigepäck mehr – für Bücher. Einzige Bedingung: Das Aufgabegepäck schmückt der Aufkleber „BUCH AN BORD“. Den Sticker gibt es ausschließlich im stationären Buchhandel. Wer vor dem Abflug seiner Condor-Maschine noch in eine Buchhandlung geht und sich Lektüre über sein Reiseziel oder etwas „Strand-Lektüre“ holt, darf seinen Koffer mit einem Kilo Übergepäck zum Check-in rollen. Mitmachen können alle Passagiere der Thomas Cook Tochter, die innerhalb dieser beiden Monate mit dem Ferienflieger  im Classic Tarif und der Flex Option von Condor unterwegs sind, kostenfrei ein Gepäckstück mit 21 statt 20 Kilogramm aufgeben. Diese Regelung gilt  für jeweils einen Hin- und Rückflug im Aktionszeitraum von Anfang Juli bis Ende August.

Wo lässt es sich besser lesen als im Urlaub?

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, ist begeistert von der Aktion: „Condor bringt jedes Jahr mehr als sieben Millionen Menschen nach Asien, Afrika und Amerika und zu den schönsten Urlaubsregionen in Europa. Wer in diese Länder auch gedanklich eintauchen will, nutzt die Lektüre dazu. Und was zu wem und zu welchem Land passt, das weiß der Buchhändler oder die Buchhändlerin. Da lohnt sich ein Kilo Übergepäck aus dem Buchhandel. Nadine Gordimer, Henning Mankell, Leonardo Padura, Orhan Pamuk, Zeruya Shalev, Yu Hua – sie und viele andere Autoren haben ihrem Land eine Stimme fern vom nationalen oder touristischen Klischee gegeben. Sie erzählen Geschichten, mit denen man durch Raum und Zeit reist, auch wenn man einfach nur im Liegestuhl liegt – und liest.“

Der Ferienfliger Condor wurde 2015 mit dem Titel „Service Champion“ geehrt und erfüllt auch an Bord höchste Ansprüche, wie niedliche tierische Tester (Video) erst kürzlich wieder bestätigt haben.

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