Smart Path: Boarding mit Gesichtserkennung

Bild Boarding Feldversuch mit Air New Zealand

© Air New Zealand

In der Zukunft soll das Boarding noch sicherer und schneller gemacht werden. Dazu läuft am Brisbane Airport in Australien aktuell ein Feldversuch mit einem automatisierten Boarding-Gate, welches mit Gesichtserkennungstechnologie ausgestattet ist. So funktioniert die neue Technik.

Die meisten Passagiere wünschen sich einen schnellen Check-In und ein zügiges Boarding, um vor dem Flug möglichst wenig Wartezeit auf dem Flughafen zu verbringen. Doch oft heißt es beim Boarding Schlange stehen und warten. Doch nun soll ein neues System das Boarding erleichtern. Passagiere können ganz ohne Pass und Bordkarte, sondern nur mit dem Gesicht den Boarding-Vorgang absolvieren. Die sogenannte „Smart Path“-Technologie von SITA macht es möglich und beruht auf der biometrische Gesichtserkennung.

Biometrik auf dem Flughafen

In Brisbane lässt sich schon jetzt erleben, wie das Boarding in der Zukunft aussehen könnte. Bei dem Feldversuch des Unternehmens SITA und Air New Zealand wird die „Smart Path“-Technologie getestet. Damit soll der Boarding-Vorgang automatisiert werden und schneller von statten gehen. Die Passagiere müssen dazu ihre persönlichen Reisedaten an einem Self-Service-Kiosk beim Check-In angeben. Dadurch können sie ein automatisiertes Boarding-Gate nutzen. An dem Boarding-Gate wird mit der mit Gesichtserkennungstechnologie überprüft, ob man berechtigt ist, das entsprechende Flugzeug zu betreten. Sogar das Gepäck kann auf diesem Weg selber eingecheckt werden. Damit müssen beim Boarding keinerlei Dokumente wie Pass oder Bordkarte vorgezeigt werden. Einzige Voraussetzung ist die Verknüpfung der Reisedokumente beim Check-in mit der Biometrie. Damit lässt sich die Sicherheit wesentlich verbessern, da die biometrischen Daten eindeutig einer Person zugeordnet werden, die vor Ort ist.

Ausweitung der Technik geplant

Bisher lässt sich die Technik als Passagier von Air New Zealand am Flughafen Brisbane testen. Aber es bestehen bereits Pläne, das System in den nächsten Monaten auf weitere Fluggesellschaften auszuweiten. Mit der Studie haben Passagiere die Möglichkeit die Zukunft des Boardings mitzugestalten. Denn damit soll das System weiter verbessert und auf sämtliche Prozesse und Checkpoints am Flughafen ausgeweitet werden, die Dokumentenprüfungen erfordern. Damit wird Zeit gespart und die die Sicherheit erhöht. Im Video zeigt SITA wie das System funktioniert:

Quelle: youtube.com/SITA

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geschrieben von: Flugbegleiter | Allgemein, Flughafen Infos | 0 Kommentare