Die Schweinegrippe hat für die Menschen nicht nur den Mexiko-Urlaub in weite Ferne rücken lassen, sondern vor allem die Angst vor Krankheitsübertragung an Bord geweckt. Ein Großteil der Fluggäste vermutet, durch die Klimaanlagen an Bord für Viren besonders anfällig zu sein.
Experten von Fluege.de dementieren dies entschieden: „Das Gerücht von der gesundheitsschädlichen Klimaanlage an Bord ist falsch, hoch entwickelte Klimaanlagen sind heute optimale Reinigungssysteme, die die Luft von Keimen und Bakterien befreien und bis zu 60 Prozent erneuern. Wissenschaftliche Untersuchungen haben bewiesen, dass die Luft am Bord besser ist als in Wohn- und Arbeitsräumen.”
Sogenannte HEPA-Filter (High-Efficiency Particulate Airfilter) verhindern, dass Viren und Bakterien in die Bordluft geraten, indem diese rechtzeitig gefiltert werden. Noch ein Vorteil im Flugzeug: Im Gegensatz zur heimischen Wohnung kann die Luftfeuchtigkeit auf einen idealen Wert eingestellt werden, sodass die Luft weder zu feucht, noch zu trocken ist.
Somit bleibt als einzige potentielle Infektionsquelle im Flieger der Sitznachbar. Doch auch hier kann das Risiko durch das Beachten einiger Regeln minimiert werden. Zuallererst sollte im Kabinenraum die Nase mit einem Papiertaschentuch lediglich getupft, nicht geschnäuzt werden. So werden Viren und Bakterien abgefangen, bevor sie in den direkten Luftraum des Sitznachbarn gelangen können. Im Idealfall wird auch beim Husten ein Taschentuch vor den Mund gehalten und nach Gebrauch in einem eigenen kleinen Plastiktütchen oder in verschlossenen Müllbehältern entsorgt werden.
Noch ein Tipp vom Fluege-Team: Desinfizierende Feuchtigkeitstücher im Handgepäck, als schnellen und unkomplizierten Ersatz für das Händewaschen an Bord und zum Reinigen unbehaglich wirkender Gegenstände. So fliegt man mit einem sicheren Gefühl.
21. Juni 2009 um 07:02
[...] minimal. Vielmehr besteht das Übertragungsrisiko beim Sitznachbarn. Das Portal fluege.de (www.fluege.de) informiert, worauf Passagiere achten [...]