Berlin ist das beliebteste Städtereiseziel der Deutschen. Kaum verwunderlich bei dem riesigen Kultur- und Szene-Angebot, das die deutsche Hauptstadt zu bieten hat. Da stellt sich im Grunde nur eine Frage: Wo soll man in Berlin zuerst hin? Museumsinsel oder Kreuzberg? Prenzlauer Berg oder Mitte?
Berlin hat unzählige Highlights zu bieten. Mit knapp 900 Quadratkilometern ist die Stadt an der Spree zwar recht weitläufig. Aber wenn man weiß, wohin man will, kein Problem: Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man bequem von A nach B. Dazu ein paar Tipps, was man in Berlin gesehen haben sollte – mit Ryanair kommen Sie jetzt besonders günstig hin.
Regierungsviertel, Uferpromenade, Museumsinsel
Die meisten Touristen zieht es zuerst in das politische Zentrum der Hauptstadt. Der Reichstag, das Kanzleramt und das Brandenburger Tor liegen nah beieinander und beeindrucken stets auf’s Neue. Das 1788 errichtete Brandenburger Tor mit seiner sechs Meter hohen Quadriga ist übrigens das einzige von ehemals 14 Stadttoren, das noch erhalten ist.
Hinter dem Reichstag mit seiner großen Glaskuppel führt eine Treppe direkt hinunter an die Spree, an der man wunderbar bis hinter die Gärten des Kanzleramts spazieren kann. So entdeckt man auf ganz entspannte Weise das Paul-Löbe-Haus, den Bundestagskindergarten oder den neuen spektakulären Hauptbahnhof.
An der nördlichen Spitze der Spreeinsel befindet sich die Berliner Museumsinsel, die “Akropolis des Nordens”, ein einzigartiger Museumskomplex, der 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO erhoben wurde. Das älteste Museum der Insel, das Alte Museum, wurde 1830 eröffnet und war Preußens erstes öffentliches Museum. Das Neue Museum wurde nach aufwändiger Restaurierung unter Leitung des Stararchitekten David Chipperfield erst im Oktober 2009 wiedereröffnet. Daneben bieten das Pergamonmuseum, die Alte Nationalgalerie und das Bode-Museum mit antiken Kunstschätzen und wechselnden Ausstellungen viel Kultur.
Die Szeneviertel
Im Stadtteil Mitte befinden sich nicht nur klassische Sightseeing-Ziele wie die Prachtstraße “Unter den Linden” oder der malerische Gendarmenmarkt, hier gibt es auch jede Menge Ateliers junger Künstler, ausgefallene Läden und ein pralles Nachtleben. Herrlich bunt geht es in den Hackeschen Höfen zu, einem Komplex mit acht Hinterhöfen, der Ende der 90er Jahre mit großem Erfolg wiederbelebt wurde. Heute zählen die Hackeschen Höfe zu den beliebtesten Ausgeh-Locations und den schönsten Sehenswürdigkeiten der 3,4 Millionen Metropole.
Kreuzberger Nächte sind vielleicht nicht mehr ganz so lang wie früher einmal. Dennoch ist Kreuzberg nach wie vor ein Mekka für alle, die irgendwie anders sind – unangepasst, subkulturell oder künstlerisch. Mitten in Kreuzberg befindet sich eine wunderschöne grüne Oase, der Victoria Park, in dessen Zentrum der gleichnamige Kreuzberg liegt. Mit einer Höhe von 66 Metern ist er eine der höchsten Erhebungen von Berlin.
Als DAS Berliner Szeneviertel gilt heutzutage Prenzlauer Berg. In der Kastanienallee reihen sich über 40 Lokale und Lounges, hippe Friseursalons und Läden aneinander. Hier bekommt man die originellsten Klamotten und die schrägsten Souvenirs. Zugleich steckt der Bezirk voller Geschichte: hier findet man alte Industriedenkmäler und Brauereien, hier war Käthe Kollwitz aktiv, hier fanden 1989 die ersten Demonstrationen für Demokratie statt, hier findet man sogar Reste der Berliner Mauer …
Die Berliner Mauer
Von der einst 155 Kilometer langen Mauer, die DDR-Bürger am Grenzübertritt nach Westberlin hinderte, ist heute nur noch wenig übrig. Das längste erhaltene Stück ist einen Kilometer lang und befindet sich in der Mühlenstraße. Nach der Wende von Künstlern aus aller Welt bemalt, heißt es heute “East-Side-Gallery” und ist die größte Open-Air-Gallerie der Welt. Ein Besuch lohnt sich unbedingt!
Wer sich für die Geschichte der deutschen Teilung interessiert, sollte außerdem das Museum am Checkpoint Charlie besuchen. Es erinnert an die Opfer der militärischen Grenzsicherung und informiert anschaulich über den politischen Widerstand der DDR-Bürger. Hier kann man sogar noch kleine Originalsteine der Mauer erwerben.
Tipp: Eine hervorragende Möglichkeit zur Erkundung Berlins ist eine Fahrt mit der Rikscha. Auf dem Taxi-Fahhrad erlebt man die deutsche Hauptstadt nicht nur hautnah, sondern erhält vom Fahrer auch gleich die besten Tipps. Denn in Berlin gibt es noch unendlich viel zu entdecken! Um die hundert Rikschafahrer kurven derzeit durch die Hauptstadt, eine halbe Stunde Sightseeing für zwei Personen kostet etwa 18 Euro.
20. April 2010 um 10:19
und die besten Stadtrundfahrten gibt es mit den Rikschisten von Berlin-Rikscha-Tours.de