United Airlines bietet mehr Komfort

Foto Die United-Global-First-Class bietet viel KomfortUnited Airlines setzt künftig auf den Flügen nach Berlin und Hamburg ganzjährig Maschinen des Typs Boeing 767 mit größerer Reichweite ein und kann dadurch auch deutlich mehr Premium-Sitze anbieten. Zudem befördert United erstmals auch Fracht.

Zwischenstopp bei Gegenwind entfällt

United Airlines setzt auf den Strecken vom New Yorker Drehkreuz Newark Liberty International Airport nach Berlin-Tegel und Hamburg künftig die größere Boeing 767-300ER ein, die eine größere Reichweite als die bisher verwendeten B757-200 hat. Damit entfällt der bei starkem Gegenwind gelegentlich notwendige Tankstopp in Kanada oder im Norden der USA . Größere Verspätungen werden dadurch weitgehend vermieden.
Der Großraumjet, der zudem Raum für deutlich mehr Premiumsitze bietet, wird ab 2. August nach Berlin-Tegel und ab 26. Oktober nach Hamburg eingesetzt. Auf den Berlin-Flügen ist ab 5. Juni für acht Wochen ein noch größeres Flugzeug – eine B767-400ER – unterwegs. Hier stehen 242 Plätze – 39 Flat-Bed-Sitze in der BusinessFirst und 203 Sitze in der Economy Class – zur Verfügung.

Premiumangebote werden vermehrt nachgefragt

Die B767-300ER bietet Platz für 183 Passagiere. Davon entfallen 151 Plätze auf die Economy und 26 Flat-Beds auf die Business First Class. In der First Class befinden sich sechs Flat-Beds. Mit dem Wechsel verdoppelt sich auf beiden Routen das Angebot an Flat-Bed-Sitzen in den Premiumklassen. United Airlines will eigenen Aussagen zufolge damit der steigenden Nachfrage nach Premiumangeboten gerecht werden.
Aktuell stehen auf den United-Flügen ab Hamburg und Berlin mit der B757-200 nur 169 Sitze zur Verfügung, davon 153 in der Economy und 16 in der Business Class.

USA-Tourismus in Hamburg wächst stark

Im vergangenen Jahr nutzten insgesamt 116.000 Passagiere in beiden Richtungen die Strecke Hamburg – New York, viele davon die Nonstop-Verbindung mit United Airlines. „In den vergangenen Jahren ist Hamburg als Destination bei vielen Amerikanern immer beliebter geworden“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. Gäste aus den USA sind die fünftstärkste Besuchergruppe in Hamburg. Allein im vergangenen Jahr besuchten 85.000 US-Bürger die Hansestadt. Das seien 77 Prozent mehr als vor zehn Jahren, so Eggenschwieler.
Ab Herbst wird United zudem auch Fracht zwischen den beiden großen Wirtschaftsräumen transportieren.

Vier deutsche Abflughäfen

Die zweitgrößte Airline der Welt fliegt seit 1990 nach Deutschland. Derzeit bestehen Verbindungen in vier deutsche Städte. Von Frankfurt aus werden nonstop Chicago, Houston, New York/Newark, San Francisco und Washingto bedient. Ab München steuert United Airlines Chicago, Houston, New York/Newark sowie Washington an. Ab Berlin und Hamburg gibt es Flugverbindungen nach New York/Newark.

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geschrieben von: Co-Pilotin | Airline News | 0 Kommentare