Ryanair: Höhere Gepäckgebühren werden bei Kanaren-Flug nicht zurückgenommen

Bild RyanairRyanair beabsichtigt, die für die Hauptreisemonate Juli und August eingeführte Erhöhung der Gepäckgebühren nur auf manchen Strecken wieder zu revidieren. Urlauber, die mit Ryanair auf die Kanaren fliegen, sollen auch künftig die höhere Gebühr von 20 EUR (15 kg) beziehungsweise 30 EUR (20 kg) je aufgegebenes Gepäckstück zahlen.

Ryanair will die für die Hauptreisezeit eingeführte Erhöhung der Gepäckgebühren um 5 EUR nicht auf allen Strecken wieder zurücknehmen. Für Flüge ab dem 1. September sollten dann wieder die normalen Gebühren von 15 Euro für ein 15 Kilogramm schweres Gepäckstück bzw. 25 Euro für ein 20 Kilogramm schweres Gepäckstück gelten. Nun plant Ryanair jedoch entgegen der Ankündigungen, dass Reisende, die mit Ryanair auf die Kanarischen Inseln fliegen, auch künftig die höhere Gebühr von 20 Euro (15 kg) beziehungsweise 30 Euro (20 kg) für ein aufgegebenes Gepäckstück zahlen sollen. Handgepäck von bis zu zehn Kilogramm sollen die Ryanair-Passagiere weiterhin auf allen Strecken kostenfrei mitnehmen dürfen.
Ryanair will mit ihrer Gepäckgebührenpolitik erreichen, dass die Passagiere möglichst wenig oder kein Gepäck aufgeben. Das scheint zu funktionieren. Der irische Billigflieger gab bekannt, dass durch die Erhöhung der Gebühren für aufgegebenes Gepäck in der Sommersaison die Zahl der aufgegebenen Gepäckstücke – bei gleichzeitigem Anstieg der Passagierzahlen – zurückgegangen sei. Zudem seien von diesen Gepäckgebühren etwa 70 Prozent der Ryanair-Passagiere auf den Kanaren-Flügen nicht betroffen, da sie ohnehin nur mit Handgepäck reisen.

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geschrieben von: Co-Pilotin | Airline News | 0 Kommentare