Open Sky-Abkommen: ANA, Continental und United rücken zusammen

Bild Open SkyVor zwei Wochen haben die USA und Japan einen ‘Open Sky’-Vertrag für eine Liberalisierung des Luftraums über ihren Ländern ausgehandelt. Es wird Fluggesellschaften wie ANA, Continental und United eine engere Zusammenarbeit ermöglichen. Die Airlines haben bereits entsprechende Anträge auf Kartellfreistellung gestellt.

Nachdem das „Open-Sky“-Abkommen von den Kabinetten beider Staaten gebilligt wurde, soll es zum Oktober 2010 in Kraft treten. Fluggesellschaften beider Ländern werden dann mehr Handlungsfreiheit besitzen, etwa indem sie die Routen und die Zahl ihrer Flüge selbst bestimmen können.

Vor dem Hintergrund des geplanten Abkommens haben ANA, Continental und United nun beim amerikanischen Transportministerium einen so genannten Antrag auf Antitrust-Immunität gestellt. Dabei handelt es sich um eine Kartellfreistellung, die ihnen eine umfangreichere Zusammenarbeit als bisher ermöglicht, etwa die Abstimmung ihrer Flugpläne und Tarifsysteme.

Alle drei Star Alliance Partner erwarten sich von der Kooperation erhebliche Vorteile, etwa in Bezug auf Kunden-Service und Flugangebot. „Mit einer engeren Zusammenarbeit werden wir in der Lage sein, unser gemeinsames Transpazifik-Netzwerk zu stärken und unseren Service zu verbessern“, erklärte Shinichiro Ito, President and CEO von ANA.

Das erste Open-Sky-Abkommen wurde am 29. April 2007 zwischen der EU und den USA geschlossen. Die Kooperation zwischen der japanischen ANA und den beiden us-amerikanischen Fluggesellschaften Continental und United Airlines wäre die erste Zusammenarbeit dieser Art zwischen Flugunternehmen aus den USA und Asien.

geschrieben von: Co-Pilotin | Airline News | 0 Kommentare