MAPJet startet erst Ende April

Bild Wien, PraterMAPJet, die neue österreichische Airline, startet ihren Linienflugbetrieb ab Wien-Schwechat erst Ende April und nicht, wie ursprünglich geplant, am 28. März 2010. Die Verzögerung begründet das Unternehmen mit dem verspäteten Eintreffen der Bestätigung der EU-Kommission zur Slotübertragung. Laut MAPJet seien die Streckenrechte im Rahmen der Übernahme von Austrian-Airlines durch Lufthansa frei geworden.

Die Airline erklärte, dass „… durch diese Verzögerung die notwendigen Flugzeuge nicht bereitgestellt werden konnten …“. Vorerst sollen die Strecken Wien-Frankfurt und Wien-München zweimal täglich bzw. zweimal werktags bedient werden. Dabei kommen Flugzeuge der Typen Embraer 190 und Dash 8-400 zum Einsatz. Zukünftig will die Airline auch Destinationen wie Bagdad in ihr Flugprogramm aufnehmen. Wegen der Verzögerungen bei der Aufnahme des Flugbetriebes verschiebt sich auch der Buchungsstart auf den 22. März 2010.
Ursprünglich sollte MAPJet unter dem Namen „Austriair“ starten. Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines sah jedoch bei Namenswahl und Marktauftritt Verwechslungsgefahr, woraufhin der Name geändert wurde. Die neue Fluggesellschaft, die nach eigenen Aussagen für faire Preise, höchsten Kundenservice und erstklassige Küche steht, verspricht ihren Kunden konkurrenzlose österreichische Spitzenqualität. Als Besonderheit sollen die Flugzeuge über eine eigene, abgetrennte Business Class mit drei statt vier Sitzen pro Reihe verfügen. Die Preise sollen sich an denen von Lufthansa und Austrian Airlines orientieren.

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geschrieben von: Co-Pilotin | Airline News | 1 Kommentar