KLM packt aus

Foto Der KLM Boeing 787-9 Dreamliner "Sonnenblume" in Amsterdam-SchipholWeihnachten naht und jeder denkt jetzt vor allem ans Einpacken. Anders KLM – die Airline packt nämlich aus. Und das schon weit vor dem Fest. Doch wie entpackt man überhaupt ein so riesiges Flugzeug wie den KLM Boeing Dreamliner 787-9? Seien Sie per Unpacking Video dabei.

KLM Dreamliner ist mit 913 km/h unterwegs

KLM Royal Dutch Airlines fliegt seit kurzem auch mit dem Dreamliner 787 von Boeing. Das Besondere ist jedoch, dass die Airline in einem Unpacking Video Interessierte beim Auspacken des Super-Jets zuschauen lässt. Das Bordpersonal des Dreamliners – zwei Piloten und die Cabin-Crew, durfte das Flugzeug am Flughafen Schiphol entpacken und zuerst das neue Cockpit und die neue Kabinen-Ausstattung bewundern. Viel Zeit hatte die Dreamliner-Besatzung dafür nicht – nur wenige Stunden später befand sich die Boeing 787 bereits in der Luft und absolvierte den ersten Flug mit Passagieren. Der KLM-Dreamliner fliegt fünf Mal pro Woche von Schiphol nach Abu Dhabi.

KLM nennt den Boeing Dreamliner 787 im Video eins der am weitesten entwickeltsten Passagierflugzeuge der Welt und verspricht allen Passagieren höchsten Komfort an Bord. Zusätzliche Features wie dimmbare Kabinenbeleuchtung, Fenster zum Abdunkeln und flache Sitze, sogenannte flat beds, sollen im Dreamliner 787 dafür sorgen, dass das Reisen noch entspannter wird, und die Passagiere fit an ihrem Zielort ankommen. Der Flieger hat zudem 30 Prozent größere Gepäckfächer und Bildschirme mit einem 11 Zoll Touchscreen an jedem Platz. Vorteilhaft sind auch die bessere Kabinenluft, der tiefere Geräuschpegel und die automatische Abfederung leichter Turbulenzen. Als „i-Tüpfelchen“ gibt es an Bord WLAN und eine Espresso-Maschine.

Der erste KLM Dreamliner heißt „Sonnenblume“. Er bekommt bald Gesellschaft – im kommenden Jahr werden es allein sieben neue Dreamliner zur KLM-Flotte stoßen. Airline -Geschäftsführer Pieter Elbers lobt den Dreamliner – der Flieger symbolisiere die Zukunft von KLM. Es sei komfortabel, sparsam und modern. Die Niederländer bauen 294 Sitze in ihre Dreamliner Boeing 787-9 ein – 30 davon befinden sich in der Business (World Business Class), 48 in der Premium Economy (Economy Comfort) und 216 in der Economy Class. Das Innere der Maschine hat KLM von der niederländischen Designerin Hella Jongerius völlig neu gestalten lassen und mit einer dezenter Farbgebung und weicher Materialien eigenen Aussagen zufolge ein „Zuhause-Gefühl“ erzeugt.
Doch nicht nur das Innere des KLM Dreamliner unterscheidet sich von den Boeing 787 anderer Betreiber: Auch der Taufname Zonnebloem (Sonnenblume) nach dem berühmten Bild des Malers Vincent van Gogh ist etwas ganz Besonderes. Alle weiteren Dreamliner der Flotte werden jetzt auch Blumennamen tragen. So heißt auch das zweit Mitglied der KLM-Dreamliner-Flotte wie eine Blume: Er wurde auf den Namen Carnation (Nelke) getauft. Es ist nämlich so, dass bei KLM jeder Flugzeugtyp eine andere Art von Namen bekommen: Alle Boeing 737 werden nach Vogelarten benannt (Beispiel: Pelikaan), die Airbus A330 nach weltweit bekannten Plätzen (Beispiel: Picadilly Circus), die Boeing 777 bekommen Namen von Weltkulturerbe-Monumenten (Beispiel: Pont du Gard) und die Boeing 747 werden auf Hauptstadt-Namen getauft (Beispiel: Paramaribo). Der Flugzeugname erscheint jeweils in Englisch und in Niederländisch auf dem Rumpf der Maschine.

Doch einfach so „aus dem Bauch heraus“ kann KLM ihre Flieger nicht benennen. Der Aufsichtsrat und die Marketingabteilung müssen sich zusammen auf einen Namen einigen und dabei drei Kriterien beachten: Die Taufnamen der Flugzeuge müssen einfach auszusprechen sein, eine Verbindung zu von KLM angesteuerten Zielen haben und sie dürfen nicht länger als 31 Buchstaben sein.

Das größte bisher veröffentlichte Unboxing Video zeigt den KLM Dreamliner

Quelle: YouTube / KLM

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geschrieben von: Co-Pilotin | Airline News | 0 Kommentare