James-Bond-Bösewicht wird aus Flieger eskortiert

Foto Eine Stewardess forderte Taubman zum Verlasen des Fliegers aufAngeblich hat der Schweizer Schauspieler Anatole Taubman außer Schweizer Schokolade beim Fliegen nie etwas Verdächtiges dabei … Doch nun wurde er wegen eines „gefährlichen Gegenstandes“ von der Polizei von Bord eines Helvetic-Flugzeuges gebracht.

Taubman hatte einen „gefährlichen Gegenstand“ im Koffer

Anatole Taubmann, einigen sicher als Agent Turner in „Fünf Freunde“ oder als James-Bond-Bösewicht aus „Ein Quantum Trost“ bekannt, konnte kürzlich erst mit Verzögerung von München nach Zürich fliegen. Taubmann hatte es sich bereits an Bord des Lufthansa-Flugs LH 2370 nach Zürich, der von Helvetic Airways durchgeführt wurde, gemütlich gemacht, als eine Flugbegleiterin ihn aufforderte, die Maschine umgehend zu verlassen, weil er einen „gefährlichen Gegenstand“ in seinem Gepäck habe. Taubman glaubte anfangs an einen Scherz, doch kurz darauf wurde er von der Polizei aus der Maschine gebracht und realisiert den Enst der Lage. „Mit Blick auf die Sicherheit an Bord hat die Crew zusammen mit dem Koordinator des Flughafens München diese Maßnahme getroffen“, zitiert der „Blick“ Helvetic-Sprecher Tobias Pogorevc.

Bei dem gefährlichen Gegenstand im Gepäck handelte es sich um ein Benzinfeuerzeug, das er für seine Filmrolle in „Northmen“ erhalten hatte und das an der Zollabfertigung in Taubmans Koffer gefunden wurde. Der Flug in Richtung Flughafen Zürich hob schließlich mit 30-minütiger Verspätung ohne Taubman ab. Der Verdächtige durfte erst drei Stunden später mit dem nächsten Flug in die Heimat reisen.

Immerhin scheint er ein positiv denkender Mensch zu sein und gewinnt seinem Rauswurf aus dem Helvetic-Flieger noch etwas Positives ab: In diesen schwierigen Zeiten sei beruhigend zu wissen, dass für die Sicherheit so gut gesorgt werde.

Video: Bummel mit Anatole Taubmann durch Zürich

Quelle: YouTube / Zürich | Zurich

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geschrieben von: Co-Pilotin | Airline News, Die Flugwelt A - Z | 0 Kommentare