Emmissionshandel: US-Airlines unterliegen

Bild EmmissionsrechteIm Streit um den Emissionshandel mit der EU mussten die US-Airlines eine Niederlage hinnehmen. Gestern erklärte der Europäische Gerichtshof (EuGH) das Gesetz, das den Handel mit den Emmissionsrechten ab Januar 2012 im Luftverkehr vorschreibt, für rechtens.

Im Streit um den Emissionshandel mit der EU mussten die US-Airlines eine Niederlage hinnehmen. Die amerikanische Luftfahrt-Organisation sowie American Airlines und United Continental hatten gegen die Teilnahme Klage eingereicht. Auch Airlines aus Indien und China lehnen die Pläne ab.
Am 21. Dezember 2011 erklärte der Europäische Gerichtshof in Luxemburg (EuGH) das Gesetz, das den Handel mit den Emmissionsrechten ab Januar 2012 auch im Luftverkehr vorschreibt, für rechtens.
Alle – also auch die außereuropäischen – Airlines müssen ab Januar 2012 Zertifikate für den Ausstoß von Kohlendioxid kaufen, den sie durch ihre Starts und Landungen in Europa verursachen. Der EuGH folgte mit seiner Entscheidung der Empfehlung von Generalanwältin Juliane Kokott.
Das Luxemburger Urteil ist zwar bindend und der Fall damit entschieden, die politische Auseinandersetzung um den Emmissionshandel geht jedoch weiter. Experten warnen sogar vor einem Handelskrieg.

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geschrieben von: Co-Pilotin | Airline News, Die Flugwelt A - Z | 0 Kommentare