Cathay fliegt im Codeshare mit Lufthansa nach Australien und Neuseeland

Foto Neuseeland ist für Lufthansa-Passagiere dank Codesharing mit Cathay Pacific künftig öfter erreichbarLufthansa hat eine neue Codeshare-Vereinbarung geschlossen. Durch die enge Zusammenarbeit mit Cathay Pacific können Passagiere der Lufthansa, von Austrian Airlines und Swiss ab Ende April neue Verbindungen nach Australien und Neuseeland nutzen.

Cathay und Lufthansa vereinbaren Codeshare-Flüge

Das Star Alliance-Mitglied Lufthansa ist eine Kooperation mit einem Angehörigen des Luftfahrtbündnisses oneworld  eingegangen: Ab dem 26. April 2017 können Lufthansa-Passagiere sowie Kunden der Austrian Airlines und der Swiss dank der Codeshare-Vereinbarung der asiatischen Fluggesellschaft Cathay Pacific mit der Lufthansa Group vier Ziele in Australien und Neuseeland über das Cathay-Drehkreuz Hongkong erreichen. Im Gegenzug können Passagiere von Cathay Pacific Zubringerflüge nach Frankfurt und Zürich buchen.

Unter dem LH-Code des Kranichs werden zum Monatsende Anschlüsse ab Hongkong nach Sydney, Melbourne, Cairns und Auckland zur Verfügung stehen. Die Lufthansa bietet ab ihren Drehkreuzen Frankfurt und München, Swiss ab Zürich täglich Flüge nach Hongkong an.

Unter dem CX-Code der Cathay Pacific können 14 weitere Ziele in Europa direkt gebucht werden – beispielsweise stehen Zubringer von Berlin, Dresden, Hannover, Hamburg, München, Nürnberg und Stuttgart zu den Hongkong-Flügen ab Frankfurt sowie von Berlin, Hamburg und Stuttgart nach Zürich zur Verfügung.

Zusammenarbeit auch beim Meilen-Sammeln

Die Zusammenarbeit zwischen der Lufthansa sowie der Töchter Swiss und Austrian mit Cathay Pacific, die im vergangen Jahr als die weltweit sicherste Airline ausgezeichnet wurde,  schließt auch die Vielfliegerprogramme Miles & More sowie Asia Miles mit ein: Auf den neuen Codeshare-Strecken können Passagiere in beiden Programmen Punkte sammeln und einlösen. Lufthansa arbeitet im lukrativen asiatischen Raum bereits mit Air China, All Nippon Airways (ANA) sowie Singapore Airlines auf der Basis von Joint Ventures eng zusammen – das ist eine intensivere Kooperation als das übliche Codesharing, weil sie beispielsweise beim Teilen von Umsatz und Ergebnis viel weitreichender sind.

Beim der etwas lockereren Zusammenarbeit in Form des Codesharings werden Flüge des jeweiligen Partners lediglich unter einer eigenen Flugnummer vermarktet, um die Maschinen besser auslasten zu können bzw. den Passagieren weitere attraktive Verbindungen zur Verfügung stellen zu können. Eine gegenseitige Umsatz- und Ergebnisbeteiligung auf den betreffenden Strecken gibt es hingegen nicht.

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geschrieben von: Co-Pilotin | Airline News | 0 Kommentare