Warum wurde der fliegende Rentierschlitten noch nie am Himmel gesichtet?

Foto Den Rentierschlitten des Weihnachtsmannes bekommt man nur mit ganz viel Glück zu GesichtZu Weihnachten ist am Himmel ein ganz besonderes Flugobjekt zu Gast. Glücklicherweise gab es bisher keine Unfälle zwischen Flugzeugen und dem Weihnachtsmann-Schlitten. Hinterfragt man physikalisch, warum Rentiere  fliegen können, wird dem Laien so einiges klar.

Weder der Weihnachtsmann noch die Fluglotsen und Airlines können am 24. Dezember Rücksicht auf die Routen des jeweils anderen nehmen. Bisher ging ja auch immer alles gut – von Zwischenfällen oder gar Kollisionen in der Heiligen Nacht ist nichts bekannt. Der Weihnachtsmann scheint demnach ein überaus geschickter Pilot zu sein oder gibt es noch einen anderen Grund, weshalb der Schlitten des Weihnachtsmannes bisher noch nicht am Himmel gesichtet wurde? Sie glauben gar nicht an den Weihnachtsmann? Macht nichts, trotzdem weiterlesen.

92 Millionen Haushalte in einer Nacht

Das Wissenschaftsgebiet der Physik hat in der Vergangenheit so einige lustige Fakten hervorgebracht. Auch vor dem Versuch, fliegende Rentiere zu erklären, machten einige US-Studenten nicht halt. Sie beantworteten die Frage, warum es bisher noch keine Zwischenfälle und Sichtungen gab, ganz einfach: Der Weihnachtsmann und sein Schlitten sind einfach viel zu schnell für unsere Augen.

Die Begründung: Insgesamt gibt es ca. zwei Milliarden Kinder auf der Welt. Da der Weihnachtsmann jedoch nur für knapp 15 Prozent von religiöser Bedeutung ist, konzentriert er sich also lediglich auf 378 Millionen Kinder. Durch die unterschiedlichen Zeitzonen ergibt sich für ihn ein Arbeitstag von 31 Stunden. Geht man davon aus, dass in jedem Haushalt mindestens ein braves Kind wohnt, muss er in dieser Zeit 822 Besuche pro Sekunde absolvieren.

Für das Auge einfach viel zu schnell

Seine Rentiere und der Schlitten müssen im Schnitt 1,2 Kilometer von Haus zu Haus zurücklegen. Bei einer Gesamtstreckenlänge von 120 Millionen Kilometern muss der Schlitten daher mit einer Geschwindigkeit von 1.040 km/sek fliegen. Das ist ungefähr die dreitausendfache Schallgeschwindigkeit – viel zu schnell für die menschliche Wahrnehmung. Ein gewöhnliches Rentier schafft am Boden allerdings nur 24 km/h.

Doch warum sollten bei knapp 300.000 noch nicht klassifizierten Organismen nicht auch irgendwann doch noch fliegende Rentiere entdeckt werden. Bei der großen Beliebtheit des Weihnachtsmanns kann es jedoch genau so gut sein, dass er auf zahlreiche Helfer zurückgreift. Die Gesetze der Physik müsste er so zumindest nicht außer Kraft setzen.

Quelle: YouTube / dinamokoeln

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geschrieben von: Co-Pilotin | Die Flugwelt A - Z | 0 Kommentare