Roboterkoffer lädt das Smartphone auf

cowarobotDer Roboterkoffer Cowarobot R1 weicht seinem Besitzer nicht von der Seite – mit bis zu sieben Stundenkilometern folgt das smarte Gepäckstück seinem „Herrchen“ überallhin und hat auch noch so allerlei andere nützliche Features.

Cowarobot R1 demnächst auf Indiegogo

Der motorisierte und autonom fahrende Cowarobot R1 wurde vom chinesischen Startup Cowarobot aus Shanghai vor allem für Geschäftsreisende bzw. Vielflieger entwickelt: Der Roboterkoffer folgt seinem Besitzer auch im Gedränge des Flughafens überallhin, das lästige Hinterherziehen des Gepäckstücks entfällt. Zusätzlich hat der R1 noch einige andere zusätzliche nützliche Features, auf die man als Flugreisender gern zurückgreift: Der Roboterkoffer bietet die Möglichkeit, per USB-Anschluss das Smartphone oder Tablet direkt am Koffer zu laden. Insgesamt stehen vier USB-Anschlüsse zur Verfügung. Der eingebaute Akku lässt sich beim Passieren der Sicherheitskontrolle am Flughafen leicht entfernen. Zudem hat der Koffer „Idealmaße“ und ist somit absolut als Handgepäck tauglich: 55 x 38 x 22 Zentimeter misst der Roboterkoffer. Allerdings schlägt sich die Ausrüstung im Gewicht nieder – 4,5 Kilogramm bringt das gute Stück auf die Waage. Den praktischen Cowarobot R1 soll es noch im Juli auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo zu kaufen geben. Der Preis für den treuen Begleiter kann sich allerdings sehen lassen: Fast 700 US-Dollar muss man nach seiner Markteinführung im Oktober im Handel dafür hinblättern. Doch ganz so weit ist es noch nicht: In Kürze beginnt auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo eine entsprechende Finanzierungskampagne, hier können bis zu 100 Interessierte den Koffer zum Sonderpreis von 399 US-Dollar kaufen. Bedingung: Interessierte müssen eine Anzahlung von 50 US-Dollar leisten und für den Versand nach Europa weitere 35 US-Dollar berappen.

Und so funktioniert der Roboterkoffer

Der Roboterkoffer „kommuniziert“ mit seinem Besitzer per Tracking-Armband. Auf Knopfdruck folgt er ihm dann mit einer maximalen Geschwindigkeit von 7,2 Kilometern pro Stunde. Die Entfernung zwischen Koffer und Besitzer darf maximal 50 Meter betragen. Wenn sich der Roboter-Rollkoffer mehr als 1,5 Meter hinter seinem Besitzer befindet, wird er automatisch mit einer Meldung auf seiner Smartphone-App gewarnt. Das 700-Dollar-Gepäckstück weicht Hindernissen automatisch aus und hat auch eine Kollisionsvermeidung „an Bord“. Das clevere Gepäckstück lässt sich sowohl mit dem Tracking-Armband als auch mit einer eigens entwickelten Smartphone-App für iOS und Android öffnen. Mit der App kann der Besitzer auch das Gewicht des Koffers und den Ladezustand des Akkus checken. Auch die Route, die der Koffer gefahren ist, wird aufgezeichnet. Der Koffer hat zwei Antriebsräder und vier weitere Rollen, die der Stabilisierung sowie der manuellen Handhabung dienen. Auch andere Hersteller bieten „intelligente“ Koffer an, die mehr können als Gepäck von A nach B zu transportieren.

Video: Der Cowarobot R1 lässt sich nicht so leicht abschütteln

Quelle: YouTube / James Li

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geschrieben von: Co-Pilotin | Die Flugwelt A - Z | 0 Kommentare