Flüssigkeitsverbot wird in Brüssel verhandelt

Bild Flüssigkeiten im HandgepäckDie EU-Kommission in Brüssel will sich zeitnah dem Thema Flüssigkeitsverbot im Handgepäck widmen. Sechs Jahre nach Einführung des Verbots ist eine automatische Flüssigkeitserkennung technisch noch nicht möglich.

In Kürze soll in Brüssel eine Entscheidung fallen, wie lange das Verbot von Flüssigkeiten im Handgepäck in seiner aktuellen Form noch bestehen soll. Am Montag sagte eine Sprecherin von Verkehrskommissar Siim Kallas, die EU-Kommision werde voraussichtlich noch im Juli vorschlagen, ob das Verbot im April 2013 aufgehoben oder verlängert werden soll.

Zwar werden bereits seit geraumer Zeit Detektoren zur Flüssigkeitserkennung getestet, diese können jedoch noch nicht alle Flüssigkeiten voneinander unterscheiden und lösen dabei Fehlalarme aus.

Der Dachverband des Flughafenbetreiber schätzen den Mehraufwand für eine Umrüstung der Geräte auf 400 bis 500 Millionen Euro. Experten rechnen daher zunächst damit, dass die Aufhebung des Verbots verschoben wird.

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geschrieben von: Co-Pilotin | Die Flugwelt A - Z | 0 Kommentare